Häufig gestellte Fragen
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Länder
Warum gehen die Auslandspraktika nach Polen, Belgien und in die Türkei?
Das sind die Länder, mit denen die beiden Vorläuferprojekte Umbau & KO und TRIALOG organisiert worden sind. Die ausländischen Partner kennen wir seit vielen Jahren. Sie suchen die Betriebe passend zum jeweiligen Schwerpunkt aus.
Sind auch andere Länder möglich?
Derzeit nicht.
Wo gibt es Infos über die Zielländer?
Bei Links und Downloads findet man Infos, die laufend aktualisiert und ergänzt werden.
Formalitäten
Welche Papiere brauche ich, um im Ausland leben und arbeiten zu können?
Das hängt vom Zielland ab, von Ihrer Staatsangehörigkeit und von der Dauer des Auslandsaufenthalts. Das klären wir in jedem Einzelfall und helfen Ihnen bei der Beschaffung der notwendigen Unterlagen.
Generell gilt: EU-Bürger können in jedes EU-Land mit einem gültigen Personalausweis einreisen und sich drei Monate lang dort aufhalten, ohne sich anmelden zu müssen. Ohne Arbeitserlaubnis kann jede beliebige Arbeit angenommen werden.
Muss ich mich impfen lassen?
Schutzimpfungen für die Einreise in die Türkei, Belgien und Polen sind prinzipiell nicht nötig. Es ist aber empfehlenswert, sich vor der Einreise über Vorsorgemaßnahmen beim Hausarzt, bei einem Tropeninstitut oder bei der Krankenkasse zu informieren und eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Entsprechende Informationen erhalten Sie durch den Träger. Tetanusimpfung wird aber in allen Ländern empfohlen.
Brauche ich einen Reisepass?
Nein. Für die Einreise in alle Leonida-Länder reicht ein gültiger Personalausweis. Wichtig ist die Gültigkeit bis zum Ende des Auslandseinsatzes. Wenn Sie keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, brauchen Sie einen Reisepaß! Vielleicht ist das ja ein generell guter Anlaß, für sich endlich einen Reisepaß zu beantragen.
Muss ich deutscher Staatsbürger sein, um an Leonida teilnehmen zu können?
Nein, aber Sie müssen Ihren ersten Wohnsitz in Berlin haben.
Finanzen
Wie viel Geld bekomme ich?
Sie bekommen weiter die Lohnersatzleistungen (z.B. ALG II vom Jobcenter), sowohl in Berlin als auch im Ausland. Zusätzlich bekommen Sie im Auslandspraktikum einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten. Die Sätze sind unterschiedlich und passen sich den Lebenshaltungskosten in den einzelnen Ländern und Städten an. Außerdem werden die Kosten für Hin- und Rückreise übernommen sowie alle notwendigen Auslandsversicherungen.
Welche Kosten werde ich im Ausland haben?
Alle Kurskosten werden vom Programm bezahlt. Kosten, die vor Ort für Miete und Lebenshaltung anfallen (Verpflegung, öffentlicher Nahverkehr, Freizeit) müssen Sie selbst zahlen. In vielen Hotels werden die Mahlzeiten während der Schichten gestellt, ebenso die Arbeitskleidung.
Die Sätze sind so kalkuliert, dass Sie auf jeden Fall mit dem Geld auskommen werden. Da wir Gruppen entsenden, können wir manchmal Sonderkonditionen (z.B. für die Miete in Wohnheimen) aushandeln.
Qualifizierung in Berlin
Wo findet die Qualifizierung in Deutschland statt?
Die Qualifizierung im Baubereich findet im BIZWA der Handwerkskammer Berlin statt. Dort gibt es u.a. moderne Werkstätten in den Bereichen Holz, Metall, Sanitärtechnik, Maler/Lackierer.
Die HoGa-Weiterbildung wird von der Akademie Berlin-Schmöckwitz durchgeführt, die über ein modernes Tagungshotel Schmöckwitz und eine Bildungsstätte mit Ausbildungsrestaurant in Neukölln verfügt.
Welche Lehrgänge besuche ich in Berlin?
Die Lehrgänge sind maßgeschneidert und wurden für das Leonida-Projekt entwickelt. Für den Bereich HoGa absolvieren Sie 80 Stunden Fachunterricht. Dazu kommen 160 Stunden Sprachkurs und 80 Stunden vertraut machen mit den Sitten und Gebräuchen des Praktikumslandes. Für den Bereich Bau sind es 160 Fachunterricht, 80 Stunden Sprachkurs und 80 Stunden vertraut machen mit den Sitten und Gebräuchen des Praktikumslandes.
Wie läuft die Qualifizierung ab?
Der Vorbereitungskurs in Berlin ist ein Vollzeitkurs. Sie lernen mit den Jugendlichen zusammen, die danach auch mit Ihnen ins Ausland fahren. Neben dem Fachunterricht liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Vorbereitung des Auslandsaufenthalts.
Wer nimmt noch an diesem Praktikum teil, wie groß ist die Gruppe?
Jugendliche in Ihrem Alter und aus Ihrer Berufsgruppe. Es werden immer Gruppen zusammen ins Ausland entsandt und von einem deutschen Coach, den Sie schon in der Vorbereitung kennenlernen, begleitet. Die Gruppenstärke liegt zwischen 8 und 15 Teilnehmer/innen.
Auslandspraktikum
Wie werden die Praktikumsbetriebe im Ausland ausgewählt?
Für die Auswahl der Betriebe ist der ausländische Partner zuständig. Der ist vor Ort gut vernetzt und kennt die Betriebe. Sie werden so ausgewählt, dass dort das in Berlin Gelernte in der Praxis vertieft werden kann.
Was sind das für Betriebe, in denen wir arbeiten werden?
Im HoGa-Bereich sind das große Hotels. Die meisten haben 4, manche sogar 5 Sterne. Und viele gehören zu international agierenden, anerkannten Ketten.
Im Baubereich sind es Betriebe, die sich besonders mit energieeffizientem Bauen beschäftigen. Viele der belgischen Betriebe arbeiten auch auf Baustellen in Deutschland, den Niederlanden oder in Luxemburg.
Wo werde ich im Ausland wohnen?
Das hängt von den Bedingungen vor Ort ab. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Wohnheime, Gastfamilien, Wohngemeinschaften. In Ankara werden Sie z.B. im Internat einer Hotelfachschule untergebracht. In St. Vith und Posen werden Wohnungen angemietet, in denen dann mehrere Berliner Praktikant/innen zusammen wohnen werden.
Wie gut müssen meine Fremdsprachkenntnisse sein?
Je besser die Sprachkenntnisse, desto besser finden Sie sich zurecht. In der Vorbereitungsphase in Berlin besuchen Sie einen Intensivsprachkurs, während des Praktikums wird der Sprachkurs fortgesetzt. Aber wir lassen Sie nicht allein: wenn Sie z.B. zum Arzt müssen, steht Ihnen ein/e Betreuer/in zur Seite.
Wer hilft mir, wenn ich im Ausland ein Problem habe?
Ihr/e Betreuer/in aus Berlin fährt mit ins Ausland und bleibt 2 Monate vor Ort. Außerdem wird jede Gruppe eine/n einheimische/n Betreuer/in haben, der/die gut Deutsch spricht und der/die z.B. regelmäßig die Teilnehmer/innen in den Betrieben besuchen wird.
Wie bin ich während des Auslandspraktikums versichert?
Wir schließen eine Auslandsversicherung für Sie ab. Darin enthalten sind Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung.
Wie erfolgt die Anreise zum Praktikumsort?
Nach Ankara mit dem Flugzeug, nach Posen und Warschau mit dem Zug (3 bzw. 5,5 Stunden) nach St. Vith nahe der deutschen Grenze in der Eifel empfehlen wir Fahrgemeinschaften mit PKWs.
Bekomme ich bei Leonida ein Zertifikat?
Für die erfolgreiche Teilnahme am Kurs bekommen Sie ein Zertifikat, das die deutschen und die ausländischen Projektpartner gemeinsam unterzeichnen. Es listet genau auf, was Sie gelernt haben, damit jeder Arbeitgeber Ihre Qualifikationen einschätzen kann. Zusätzlich stellen wir Ihnen einen Europass aus. Das ist ein europäisches Dokument, mit dem Lernaufenthalte in anderen Ländern nachgewiesen werden. www.europass-info.de/de/europass-mobilitaet.asp
Kann ich auch für länger im Ausland bleiben und arbeiten?
Bei Leonida ist es möglich, dass Auslandspraktikum auf bis zu 6 Monate zu verlängern. Einige Jugendliche aus früheren Projekten haben von ihren Praktikumsbetrieben sogar Stellen angeboten bekommen. Wenn Sie nach Berlin zurückkommen und beschließen, gern weiter im Ausland zu arbeiten, unterstützen wir Sie bei der Jobsuche und bei den Formalitäten.
Nachbereitung in Berlin
Was kommt nach dem Auslandspraktikum?
Nach dem Praktikum haben Sie eine Zusatzqualifizierung, die Ihnen den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtert. Ihr Coach berät Sie,bei der Suche eines Arbeitsplatzes, bei dem Sie die neuen Qualifikationen einsetzen können.
Wer hilft mir bei meinen Bewerbungen?
Ihr persönlicher Coach ist während des gesamten Kurses für Sie da. Er unterstützt Sie auch nach der Rückkehr aus dem Ausland, hilft Ihnen bei den Bewerbungen und bereitet Sie optimal auf den Berufseinstieg vor.



